BMW-Museum wiedereröffnet

BMW Museum Luftaufnahme
Luftaufnahme BMW Museum

Nach rund zweieinhalb Jahren Umbauzeit hat das BMW Museum in München wieder seine Pforten für das Publikum geöffnet. Am angestammten Platz neben der Konzernzentrale sollen künftig 400.000 Besucher im Jahr begrüßt werden. Auf den nun über 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche stehen 125 Originalexponate in 25 Ausstellungsbereichen im Mittelpunkt. Anhand verschiedener Entwicklungslinien will das Unternehmen seine über 90-jährige Unternehmens-, Marken- und Produktgeschichte präsentieren – angefangen mit dem Bau von Flugzeugmotoren 1917 über die Konstruktion von Motorrädern ab 1923 bis hin zu den BMW-Automobilen ab 1928.

Seit der Eröffnung 1973 ist die so genannte “Museumsschüssel” nicht nur die Heimat des BMW Museums, sondern auch architektonisches Wahrzeichen der Stadt. Im Zuge der Neukonzeption wurde der daran direkt angrenzende Flachbau der BMW Unternehmenszentrale – des so genannten “Vierzylinders” – hinzugewonnen. Die Ausstellungsfläche konnte damit auf 5.000 Quadratmeter verfünffacht werden. Der Rundgang durch das Museum ist nun etwa einen Kilometer lang. Er führt von den jetzt im Flachbau befindlichen Dauerausstellungen hinauf zum obersten Rund “Museumsschüssel”, wo Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themen zu sehen sind.

Impressionen aus dem BMW-Museum

BMW Museum - Außenansicht
BMW Museum – Außenansicht
BMW Isetta 250 und BMW 2002
BMW Isetta 250 und BMW 2002
Baureihenturm im BMW-Museum
Baureihenturm

Die neue Ausstellungskonzeption setzt den Schwerpunkt nicht auf die Historie als abgeschlossene Chronologie, sondern entwickelt Themen in Form von Entwicklungslinien, die in der Vergangenheit beginnen, in die Gegenwart führen und Prognosen erlauben. Medien und Inszenierungen zeigen diese Entwicklungslinien auf und machen sie sinnlich erlebbar. Den übergeordneten Themen Design, Technik, Baureihen, Unternehmensgeschichte, Motorsport, Motorradgeschichte und Marke sind jeweils eigene Häuser gewidmet. Diese bestehen wiederum aus mehreren Räumen auf unterschiedlichen Ebenen, die verschiedene Aspekte eines Themas beleuchten. So ist beispielsweise das “Haus der Technik” aufgeteilt in die Räume “Motoren”, “Leichtbau” und “Aerodynamik”. Jedes Haus besitzt eine eigene Identität, die durch ein eigenes gestalterisches Erscheinungsbild zusätzlich hervorgehoben wird.

Ausstellungsraum BMW 7er
Ausstellungsraum BMW 7er
BMW 328 MM Concept Car 2006
BMW 328 MM Concept Car 2006

“Wir sind glücklich, dass uns nach der Eröffnung 1973 erneut ein innovatives und modernes Museumskonzept gelungen ist und dass wir mit der Verbindung von BMW Hochhaus, BMW Werk, BMW Welt und BMW Museum ein weltweit einzigartiges Markenerlebnis am Stammsitz geschaffen haben”, freut sich Dr. Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender BMW AG, zur Wiedereröffnung des Museums.


Mit Quellen von: BMW
Bilder: BMW
(ENDE) geschichtspuls/02.07.2008/mar

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    3 Kommentare
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    1. Das Museum ist absolut sehenswert, ich bin ein großer Fan von BMW. Für mich ist das die beste und die schönste Automarke. LG, Mario

    2. Hi, ich finde das Design des Museums ist sehr gelungen macht echt lust auf mehr, sollte man sich angucken.
      Auch sehr inormativ, da ich ein großer BMW Fan ein.
      Gruß Christian

    3. Ich war auch da. Es ist einfach klasse. Bei meinem nächsten Münchentripp wird das Museum wieder fest eingeplant – einfach noch einmal rein und die Geschichte von BMW und ihrer Autos nochmal erleben. Empfehlenswert.

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