PaperC: (Geschichts-)Fachbücher kostenlos lesen

PaperC (kurz für Pay-per-Copy) ist eine Online-Plattform zum kostenlosen Lesen von Fachbücher im Internet. Nur wer Textstellen speichern, ausdrucken oder mit Notizen versehen will, muss dafür zehn Cent je Seite zahlen. Mittlerweile bietet das “Startup des Jahres 2009″ bereits rund 2.800 Fachbücher online an – darunter auch etliches zu geschichtlichen Themen. Nachstehend mal einige wahllose Beispiele dazu, die mir beim schnellen Stöbern auf der Seite aufgefallen sind…

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Nea Matzen/Christian Radler
Die Tagesschau. Zur Geschichte einer Nachrichtensendung (2009)

Frank Roggenbuch
Das Berliner Grenzgängerproblem. Verflechtung und Systemkonkurrenz vor dem Mauerbau (2008)

Monika Dommann
Durchsicht, Einsicht, Vorsicht. Eine Geschichte der Röntgenstrahlen 1896–1963 (2003)

Patrick Kupper
Atomenergie und gespaltene Gesellschaft. Die Geschichte des gescheiterten Projektes Kernkraftwerk Kaiseraugst in der Schweiz (2003)

Thomas Hertz
Die Industrie- und Handelskammer zu Berlin. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte Berlins (2008)

Henning Schweer
Die Geschichte der Chemischen Fabrik Stoltzenberg bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges (2008)
Ein Überblick über die Zeit von 1923 bis 1945 unter Einbeziehung des historischen Umfeldes mit einem Ausblick auf die Entwicklung nach 1945.

Margot Fuchs
Georg von Arco (1869-1940) – Ingenieur, Pazifist, Technischer Direktor von Telefunken. Eine Erfinderbiographie (2004)

Mark Feuerle
Blide – Mange – Trebuchet: Technik, Entwicklung und Wirkung des Wurfgeschützes im Mittelalter. Eine Studie zur mittelalterlichen Innovationsgeschichte (2005)

Hans-Jürgen Krug
Kleine Geschichte des Hörspiels (2008)

Europäische Kommission
Die Europäische Kommission 1958-1972 (2007)

Helmut Castritius, Dieter Geuenich, Matthias Werner (Hrsg.)
Die Frühzeit der Thüringer. Archäologie, Sprache, Geschichte (2009)

Peter Borowsky, Rainer Hering, Rainer Nicolaysen
Schlaglichter historischer Forschung. Studien zur deutschen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert (2005)

Kleiner Wermutstropen: PaperC bietet zwar eine Übersicht der beteiligten Verlage. Was ich jetzt allerdings spontan nicht finden konnte, ist eine (Stöber-freundliche) Sortierung der gelisteten Bücher nach Themengebieten. Offenbar sollte man hier schon recht genau wissen, welches Buch man lesen (und vorher suchen) will.

Mehr zu PaperC:
Kopieren in der nächsten Dimension: PaperC im Interview (jetzt.de / Süddeutsche Zeitung)
PaperC – das digitale Bücherregal mit Copyshop (Bücher Online Lesen)
Die Zukunft gehört PaperC Entrepreneurship-Guru Günter Faltin zum PaperC-Konzept (PaperC-Blog)

Quelle: PaperC (via Peer – Selbstständig im Netz)
(Ende) geschichtskombinat/08.03.2010/mar

Blaetter fuer Genossenschaftsgeschichte
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    1. [...] nicht den Anschluss zu verlieren. Für viel versprechend hält Schaber zudem Modelle wie PaperC. Hier seien schon viele Verlage aufgesprungen. Allerdings sei noch nicht klar, ob die Nutzer dieses [...]

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