Die Juden und die Pest in Erfurt
19. November 2009 | von Marvin | Kategorie: Mittelalter (500 bis 15. Jhd.), Small-Talk-Wissen, Stadt- und Regionalgeschichte, aktuell
Wissenschaftler der Universität New York haben eine Erklärung gefunden, warum die jüdischen Bürger Erfurts 1349 von der Pest weitgehend verschont wurden. Wie das Magazin GEO berichtet, erreichte die Seuche ihren Höhepunkt im Frühjahr, etwa zur Zeit des Passahfestes. Traditionell entfernten Juden dann Getreide und Getreideprodukte aus ihren Wohnungen. Dadurch fanden Ratten – als Überträger der Pest – keine ausreichende Nahrung mehr und verließen die Häuser der Juden. Doch dass der Schwarze Tod die jüdische Bevölkerung Erfurts aussparte, wurde ihr dennoch zum Verhängnis…

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