Beiträge zum Thema (Tag) ‘ Aufarbeitung ’
184 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Würzburg wurde in den Jahren von 1933 bis 1945 ihre Doktorwürde aberkannt. Vor allem Wissenschaftler jüdischer Herkunft sollten damit herabgewürdigt werden. Nach der Aufarbeitung dieser Vorgänge hat die Universität die Betroffenen nun öffentlich rehabilitiert.
Opportunismus und Selbstanpassung
Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus
5. August 2010 | von Marvin | Kategorie: Literatur, Nationalsozialismus (1933-1945), Stadt- und Regionalgeschichte, aktuell
An der Universität Tübingen ist ein neuer Sammelband zur Geschichte der Bildungsinstitution während der NS-Zeit erschienen. Darin enthalten sind unter anderem Studien zum Alltag an der Universität, zu Verbrechen und zu Personen, zur Lehre rassenkundlicher Themen und der universitären Judenforschung sowie Studien der Aufarbeitung dieser Zeit nach 1945. Insgesamt enthält der Band zahlreiche neue Details und neue Perspektiven zur Entwicklung während der nationalsozialistischen Diktatur – grundsätzlich neu geschrieben werden muss die Universitätsgeschichte aber nicht.
Bayreuther Festspiele: Katharina Wagner will Nazi-Vergangenheit aufarbeiten
19. Juni 2009 | von Marvin | Kategorie: Geschichtsforschung, Historische Kommunikation, Kulturgeschichte, Nationalsozialismus (1933-1945), aktuell
Katharina Wagner, Urenkelin des Komponisten Richard Wagner und neue Intendantin der Bayreuther Festspiele, will die NS-Vergangenheit ihrer Familie genauer untersuchen lassen. Bislang haben Historiker hier oftmals kritisiert, dass sich Organisation und Familie nur zögerlich an der wissenschaftlichen Aufarbeitung beteiligen. Das will Katharina Wagner nun ändern. Hierfür sei bereits ein “unabhängiges Institut” mit der lückenlosen Dokumentation der Familien- und Festspielgeschichte in der NS-Zeit beauftragt.
Diskussion um Stasi-Unterlagenbehörde wieder aufgeflammt
27. Mai 2009 | von Marvin | Kategorie: Archivwelten, DDR / SBZ (1945-1990), aktuell
Die zufällig gefundenen Hinweise auf die Stasi-Vergangenheit des Todesschützen von Benno Ohnesorg haben die Diskussion über die Aufarbeitung der MfS-Unterlagen neu entfacht. Kritiker warfen der Bundesbehörde für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) vor, die Akten nicht systematisch zu erschließen.
Persönlichkeitsrechte für Stasi-Spitzel
12. November 2008 | von Marvin | Kategorie: DDR / SBZ (1945-1990), Geschichtsforschung, aktuell
Vor einigen Tagen wies Hubertus Knabe, Leiter der Stiftung-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, in einem Gastbeitrag für WELT Online einmal mehr darauf hin, wie ehemalige Stasi-Spitzel im deutschen Rechtsstaat verstärkt ihre Persönlichkeitsrechte einfordern. Unter Berufung auf Grundgesetz, Unschuldsvermutung und Datenschutz verlangten sie, dass man ihre Namen nicht mehr öffentlich nennen dürfe – wegen der “Prangerwirkung”. Die Folge sei eine schleichende Selbstzensur bei Medien und Wissenschaftlern aus Angst vor riskanten juristischen Verfahren.

Hallo, mein Name ist Marvin Brendel. Ich bin selbstständiger (Wirtschafts-)Historiker und arbeite vor allem im Bereich 

