Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg 2009: 20 Jahre Mauerfall

Auf zum Endspurt: Noch bis zum 30. November 2008 können sich Berliner und Brandenburger mit einem Beitrag für den Zeitzeugenpreis 2009 bewerben. Thema ist das anstehende zwanzigjährige Jubiläum des Mauerfalls (siehe auch Berliner Themenjahr 2009: Zwanzig Jahre Mauerfall). Gefragt sind daher authentische Erinnerungen an das Jahr 1989 und die Öffnung der Grenzen zwischen Ost und West.


Da der Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg kein Wettbewerb um das beste literarische Werk ist, kann sich jeder beteiligen, der Freude am Schreiben hat. Einzige Voraussetzung: Der Beitrag soll auf eigenen Erlebnissen beruhen. Eine Jury bewertet die Arbeiten nach Kriterien wie Aussage, Schlüssigkeit, Stil und sprachlichem Ausdruck. Als erster Preis winkt beim Schreibwettbewerb die Skulptur “Buch der Erinnerung” des Metallkünstlers Achim Kühn.

Zudem sollen die Beiträge des aktuellen Schreibwettbewerbs wieder in einem Buch zusammengefasst werden. Der Berliner Verleger und Initiator des Zeitzeugenpreises, Dr. Johann-Friedrich Huffmann, will darüber hinaus wieder den Schulen in der Region “lebendige Geschichtsstunden” anbieten. Hierbei lässt er die Autoren im Unterricht aus ihren Werken lesen und mit den Schülern diskutieren. “Wir haben erfahren, dass dieses Angebot immer wieder auf ein positives Echo stößt”, erinnert sich der Verleger.

Den Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg gibt es bereits seit 2005. Jeder Wettbewerb fand unter einem anderen Motto statt: Erst ging es um Erlebnisse aus den Nachkriegsjahren, dann war die Zeit des “Kalten Kriegs” Thema und zuletzt waren es die sechziger Jahre.

Mehr Informationen zum Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg 2009 gibt es im Internet unter zeitzeugenpreis.de.

Quelle: zeitzeugenpreis.de
(ENDE) geschichtspuls/17.11.2008/mar

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