Stadtarchiv Rosenheim

stadtarchiv.de: Deutschlands “erste” Archiv-Adresse

Das Stadtarchiv Rosenheim feiert dieser Tage seine 15-jährige Webpräsenz. Als eines der ersten deutschen Archive hatte man dort bereits 1997 auf das Medium Internet gesetzt – und konnte sich so für den Webauftritt noch die begehrte Domain “www.stadtarchiv.de” sichern. Heute steht der Online-Auftritt des Stadtarchivs Rosenheim nach eigener Einschätzung mit seinem “breiten stadtgeschichtlichen Informationsangebot mit an der Spitze der deutschen Kommunalarchive”.

Webseite Stadtarchiv Rosenheim
Startseite des Stadtarchivs Rosenheim

Den Schwerpunkt des Internetangebots des Stadtarchivs bilden die beiden Bereiche “Stadtgeschichte” und “Recherche”. In der Rubrik “Stadtgeschichte” findet man zahlreiche Artikel zur Rosenheimer Historie, beispielsweise über das erste Auto in Rosenheim 1901, Hitlers Bersuch in der Stadt 1935, die Anwerbung ausländischer Gastarbeiter durch Firmen der Region oder das ab den 1970er Jahren geplante Atomkraftwerk Marienberg. Daneben gibt es eine Zeittafel mit Angaben zu Ehrenbürgern und berühmten Rosenheimern sowie auch vollständig ins Internet gestellte Veröffentlichungen, wie beispielsweise den Band “Rosenheim im Dritten Reich”. Außerdem sind hier alle früheren “Stadtkalender” mit ihren Abbildungen sowie die Texte, Bilder und Filme des Projekts “Rosenheim – Eine Stadt im 20. Jahrhundert” verfügbar.

Der Homepage-Bereich “Recherche” bietet eine Online-Datenbank, über die in einem Großteil der Archivbestände recherchiert werden kann. Gibt man das gewünschte Suchwort ein, so erscheinen zum gewünschten Thema entsprechende Buchtitel aus dem Bibliotheksbestand des Archivs, Hinweise auf Archivalien, Bildquellen, Aktenbestände, Einträge in Stadtadressbüchern und Zeitungsberichte. Ergänzt wird diese Online-Datenbank durch digitalisierte Findbücher und Register zu den Standesamtsbüchern, die insbesondere für Familienforscher von Interesse sind.

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“Mit diesem breiten stadtgeschichtlichen Informationsangebot steht das Stadtarchiv mit an der Spitze der deutschen Kommunalarchive”, ist die Rosenheimer Archivarin Tina Buttenberg überzeugt. Sie verweist zudem darauf, dass inzwischen rund 180.000 Datensätze über die Online-Recherche abrufbar seien. “Unsere Archivkunden haben dadurch die Möglichkeit, sich zuhause optimal über unsere Bestände zu ihren jeweiligen Interessensschwerpunkten zu informieren und sich für ihren Archivbesuch vorzubereiten”, so Buttenberg weiter. Die über das Internet recherchierbaren Archivbestände würden zudem laufend erweitert. So sei beispielsweise bereits die Digitalisierung von Rosenheimer Zeitungsausgaben von den 1830er Jahren bis in die 1920er Jahre geplant. Dadurch werde erneut wichtiges Quellenmaterial für die Online-Recherche zugänglich gemacht.

Quelle: Stadt Rosenheim
(Ende) geschichtspuls/27.08.2012/mar

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