DDR-Abkürzungen: F – N

Das Leben in der DDR war durch viele, teilweise sehr spezifische Abkürzungen geprägt. Nicht alle sind heute noch bekannt: manche werden nicht mehr verwendet und fielen dem stillen Vergessen anheim, andere waren von vornherein nur einem begrenzten Bevölkerungsteil geläufig. Wer sich mit der DDR-Geschichte beschäftigt, kann daher schnell auf eine nicht geläufige Abkürzung stoßen. Hilfe sollen die folgenden Seiten bieten, auf denen nach und nach offizielle wie inoffizielle DDR-Abkürzungen gesammelt werden. Wer eine Abkürzung beitragen möchte, kann dies gerne per Mail oder über die Kommentarfunktion am Artikelende tun…

(A – E) | (F – N) | (O – Z)

FDGB Freier Deutscher Gewerkschaftsbund
FDJ (-KL) Freie Deutsche Jugend (FDJ-Kreisleitung)
FHG Freiwilliger Helfer der Grenztruppen
FKK Freikörperkultur
Frösi “Fröhlich sein und singen”(Kinderzeitschrift)
FS Fernschreiben
GBl. Gesetzblatt (der DDR)
GDR German Democratic Republic (engl. Übersetzung DDR)
Gen./Genn. Genosse / Genossin
GHG Großhandelsgesellschaft
GMS Gesellschaftlicher Mitarbeiter für Sicherheit
GO Grundorganisation
GPG Gärtnerische Produktionsgenossenschaft
GSSD Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland
GST Gesellschaft für Sport und Technik
GÜst Grenzübergangsstelle (siehe Bsp. Marienborn)
GVS Geheime Verschlusssache
HfÖ Hochschule für Ökonomie “Bruno Leuschner” (Berlin-Karlshorst)
HIM Hauptamtlicher Inoffizieller Mitarbeiter (des MfS)
HO Handelsorganisation
HOG HO-Gaststätte
HV Hauptverwaltung
HVA Hauptverwaltung Aufklärung (des MfS)
HVB Hauptverwaltung Beschaffung/Rückwärtige Dienste (des MfS)
IBWZ Internationalen Bank für wirtschaftliche Zusammenarbeit (zur Abwicklung
des gegenseitigen Zahlungsverkehrs im RGW-Raum)
IFA Industrieverband Fahrzeugbau
IM Inoffizieller Mitarbeiter (des MfS)
IME Inoffizieller (MfS-) Mitarbeiter für besonderen Einsatz
IML Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED
IWL (VEB) Industriewerke Ludwigsfelde
JHS Juristische Hochschule des MfS (Potsdam-Eiche)
JP Junge Pioniere (Pionierorganisation “Ernst Thälmann”)
KD Kreisdienststelle
KEB Konstruktions- und Entwicklungsbüro (Rosslau)
KIM (VEB) Kombinate für Industrielle Mast
KfL (VEB) Kreisbetriebe für Landtechnik
KG Kampfgruppe(n)
KoKo Kommerzielle Koordinierung (siehe auch BKK)
KPD Kommunistische Partei Deutschlands
KVP Kasernierte Volkspolizei
KW Konspirative Wohnung (des MfS)
LDP (LDPD) Liberaldemokratische Partei (Deutschlands)
LI Luftfahrtindustrie
LPG Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft
LPG (P) LPG (Pflanzenproduktion)
LPG (T) LPG (Tierproduktion)
LVO Landesverteidigungsobjekt
LWB Landwirtschaftsbank (der DDR)
M Mark der DDR (1. Januar 1968 – 30. Juni 1990)
(Abt.) M Abteilung M (Postkontrolle des MfS)
MAS Maschinenausleihstation
MdI Ministerium des Inneren
MDN Mark der Deutschen Notenbank
(1. August 1964 – 31. Dezember 1967)
MfS Ministerium für Staatssicherheit
MfAA Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (der DDR)
MfNV Ministerium für Nationale Verteidigung
MR Ministerrat der DDR (siehe auch PM)
MTS Maschinen-Traktoren-Station
MTW Mathias-Thesen-Werft Wismar
ND Neues Deutschland (Tageszeitung, Zentralorgan der SED)
NDPD National-Demokratische Partei Deutschlands (Blockpartei)
NfD Nur für den Dienstgebrauch
NKW Nutzkraftwagen
NÖS Neues Ökonomisches System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft
NÖSPL siehe NÖS
NSW Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet
NVA Nationale Volksarmee
NVR Nationaler Verteidigungsrat

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(ENDE) geschichtspuls/04.01.2010/mar

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