50 Jahre Satellitenfernsehen

Kurz notiert: Vor 50 Jahren begann die Ära der Satellitenkommunikation. Am 10. Juli 1962 schoss die NASA in Cape Canaveral den ersten zivilen Kommunikationssatelliten ins All. Dank „Telstar 1“ konnte Ende Juli 1962 erstmals Live-Fernsehen zwischen Amerika und Europa übertragen werden. Allerdings blieb der Kommunikationssatellit nur 226 Tage aktiv. Durch einen außeratmosphärischen Atombombenversuch der USA wurde er so stark beschädigt, dass er im Februar 1963 komplett ausfiel. Trotzdem steht er bis heute für den Beginn der Satelliten-Ära.

50.000 Bilder aus Westfalen online

LWL Bilddatenbank Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat fast 50.000 Bilder aus dem Bildarchiv seines LWL-Medienzentrums für Westfalen im Internet zur Verfügung gestellt. Das Angebot richtet sich an Heimatfreunde sowie an Lehrer und Schüler. Die aktuellen und historischen Fotos können kostenlos für Unterricht und Bildungsveranstaltungen genutzt werden.

Jubiläum: 60 Jahre BILD

Geschichte BILD-ZeitungGeliebt, gelobt, umstritten, kritisiert, gefürchtet oder verachtet – wohl keine andere deutsche Zeitung polarisiert die deutsche Bevölkerung wie die BILD. Dieses Jahr feiert das Boulevardblatt ein rundes Jubiläum: Vor 60 Jahren, am 24. Juni 1952, erschien die erste Ausgabe. Ihre Form der Berichterstattung – die sich laut Verleger Axel Springer an „die Masse, nicht den Intellektuellen“ richtet – ist bis heute Gegenstand zahlreicher öffentlicher Diskussionen und Kritik.

Konservierung & Restaurierung archäologischer Funde

Archäologische Holz- und Eisenobjekte zu konservieren stellt Restauratoren immer wieder vor Probleme: Während sie im Boden mitunter Jahrtausende überdauert haben, beginnen sie nach der Bergung bereits häufig sofort zu zerfallen – manchmal sogar bis hin zum vollständigen Verlust. Herausforderungen und Möglichkeiten bei der Erstversorgung und Lagerung solcher Funde sowie ihrer restauratorischen Bearbeitung zeigt jetzt eine Sonderausstellung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz.

Ausgezeichnetes Geschichtsprojekt: "Aus den Akten auf die Bühne"

Historische Akten können eine trockene Angelegenheit sein – müssen es aber nicht. Was mit dem darin enthaltenen Wissen möglich ist, zeigt das Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ („Staging Files“) von Geschichtsstudenten der Universität Bremen und der „Bremer Shakespeare Company“: Um der Öffentlichkeit quellenbasierte Forschung lebendig und anschaulich zu vermitteln, rollen sie seit mehreren Jahren alte Akten neu auf und inszenieren sie an Originalschauplätzen in Bremen. Für dieses Engagement erhielt das Projekt jetzt einen EU-Wissenschaftspreis.

Ausstellung: "Radio Free Europe" im Kalten Krieg

Ausstellungsplakat Radio Free Europe Über vier Jahrzehnte sendete „Radio Free Europe“ von München aus in die Länder des Ostblocks. Seinen Anfang nahm der Sender allerdings schon 1941 in den USA. 2011 feierte er somit sein 60-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurde jetzt an der Universität Regensburg die Ausstellung „Stimmen der Freiheit – Radio Free Europe im Kalten Krieg“ eröffnet.

250. Todestag von Dorothea Christiana Erxleben

Am 13. Juni 2012 jährt sich zum 250. Mal der Todestag von Dorothea Christiana Erxleben (1715-1762), der ersten promovierten Ärztin Deutschlands. Der Tochter eines Quedlinburger Arztes wurde 1754 der medizinische Doktorgrad der halleschen Medizinischen Fakultät verliehen. Allgemein wurden Frauen erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts zum Studium in Deutschland zugelassen.

Hintergrund-Video: Geschichtsforschung in Archiven

Die Deutschen wissen zu wenig darüber, wie Geschichtsschreibung in Archiven entsteht. Dieser Auffassung ist der Kirchenhistorikers Prof. Dr. Hubert Wolf von der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. „Welche harte Knochenarbeit in der Geschichtsforschung steckt, das glauben die Leute kaum“, so Wolf. Für einen einzigen Satz im Geschichtsbuch müsse ein Historiker oft wochenlang im Archiv forschen. Der Öffentlichkeit bleibe das meist verborgen.

Linktipp: Umfangreiche Webseite zum 2. Weltkrieg

Kurz notiert: Wie ich gerade im Schmalenstroer-Blog lese, ist die Webseite ww2history.com seit Anfang Mai 2012 kostenlos zugänglich. Die mehrfach ausgezeichnete Infoseite rund um den 2. Weltkrieg wird vom britischen Historiker Laurence Rees betrieben. Rees war bis 2008 Leiter der Geschichtssparte bei der BBC und beschäftigt sich seit über 20 Jahren in Büchern und TV-Dokumentationen mit dem 2. Weltkrieg.

Es geht wieder los…

In den vergangenen Wochen und Monaten ist es beim GeschichtsPuls ja leider sehr ruhig zugegangen. Wesentlich verantwortlich hierfür ist ein anderes Webprojekt zur Geschichte des deutschen Genossenschaftswesens – das in einigen Wochen online geht und über das ich dann noch gesondert berichten werde… Was den GeschichtsPuls anbelangt, so gibt es aber hier jetzt auch wieder regelmäßig neue Beiträge. Und auch eine grundlegende Überarbeitung der Webseite ist angedacht.