ZDF-Doku zur Odyssee jüdischer Kinder während der NS-Diktatur

Kleiner Fernsehtipp für alle Ausgeschlafenen: Am Sonntag, 9. November 2008, 23.50 Uhr, schlägt das ZDF mit einer Dokumentation die Brücke von der Pogromnacht vor 70 Jahren zur Gründung des Staates Israel vor 60 Jahren. “Die Odyssee der Kinder” zeigt das aufrüttelnde Schicksal jüdischer Kinder und Jugendlicher im Zeichen von NS-Diktatur, Krieg und Holocaust – und dem Neuanfang in Israel.


Der Film von Stephan M. Vogel und Werner C. Barg beschreibt die dunkelsten Stunden im Leben tausender junger Juden, die vor dem Terror der Nazis fliehen mussten. Hunderte von ihnen erreichten schließlich das “Gelobte Land”. Die Etappen ihrer Odyssee zeigen, wie die jungen Menschen immer wieder Opfer der Willkür wurden. Ihre Berichte künden zum einen von menschlichem Leid, von Verfolgung und Erniedrigung, vom Verlust der Familie und der Heimat, zum andern aber auch von Hoffnung und dem Willen zu überleben.

Zeitzeugen, die sich an der Rettungsaktion beteiligten, kommen in der Dokumentation ebenfalls zu Wort: Ruth Zucker beispielsweise, eine deutsche Jüdin aus Bonn, die 1934 selbst auswandern musste. Sie schildert ihre Rolle als Mitglied der Haganah. Die jüdische Untergrundorganisation wurde nach ersten Hinweisen auf die “Teheran-Kinder” aktiv, um ihnen die Einreise in das von den Briten abgeschirmte Palästina notfalls auch mit gefälschten Visa zu ermöglichen.

Quelle: ZDF
(ENDE) geschichtspuls/05.11.2008/mar

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