Neues Online-Portal zur friedlichen Revolution 1989 in der DDR

Anlässlich des 20. Jahrestages der friedlichen Revolution in der DDR informiert nun ein neues Internet-Angebot über die historischen Ereignisse im Jahr 1989 und deren Aufarbeitung: FriedlicheRevolution.de. Neben entsprechenden Hintergrundinformationen bietet das Portal Interviews mit Zeitzeugen, Besprechungen von Büchern, Ausstellungen und Filmen, einen Eventkalender zu den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr sowie ein sogenanntes “Montagsradio” mit monatlich wechselnden Beiträgen.


Darüber hinaus hofft man auf eine rege Beteiligung der Internetuser. Das Portal – das bis zum 18. März 2010, dem 20. Jahrestag der ersten freien Wahlen in der DDR, redaktionell betreut werden soll – ist als interaktive Plattform konzipiert. Veranstalter können im Archiv der Auseinandersetzung weitere Veranstaltungen sowie dazu passende Berichte und Dokumente eintragen. Zudem sollen sich Nutzer mit eigenen Beiträgen und Kommentaren an der Diskussion beteiligen.

“Natürlich erreicht man insbesondere jüngere Menschen am besten mit dem Internet. Mir liegt aber viel daran, den Mehrwert eines solchen Projekts auch für alle anderen Generationen zu betonen. Diese Website zeigt auf das Beste, wie das Internet wirken kann: durch Orientierung, eigene originelle Beiträge, Information und Interaktion”, unterstrich Marianne Birthler, Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU), die Relevanz des Projektes für die politische Bildung. Die Aneignung der jüngsten deutsch-deutschen Geschichte und die lebhafte Auseinandersetzung mit ihr wirkten im besten Sinne demokratiefördernd.

Hinter FriedlicheRevolution.de steckt die Kooperative Berlin – Kulturproduktion, ein Netzwerk von Journalisten, Filmemachern, Historikern, Medienentwicklern, Projektmanagern und Autoren. Der Anspruch der Macher ist es nach eigenen Aussagen, “den öffentlichen Diskurs um die ‘Friedliche Revolution’ in den Jubiläums- bzw. Gedenkjahren 2009 und 2010 kritisch zu begleiten und aktiv mit zu gestalten.” Weitere Projektpartner neben der BStU sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Freistaat Sachsen und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.

Zum Thema auch:
Online-Portal: Erinnern an die friedliche Revolution (Spiegel Online)
Online: FriedlicheRevolution.de (Regierung Online)

Quelle: BStU, zudem siehe Links
(ENDE) geschichtspuls/30.03.2009/mar

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