Der ehemalige Grenzübergang Marienborn

    Ein Stück Geschichte am Wegesrand der Autobahn A2 Hannover-Berlin: Der Grenzübergang Marienborn war die größte und bedeutendste DDR-Kontrollstelle an der innerdeutschen Grenze. Auf dem 35 Hektar großen Gelände versahen bis zum Schluss rund 1.000 DDR-Grenzer, Zöllner, MfS- und Zivilangestellte ihren Dienst, die allein zwischen 1985 und 1989 ca. 35 Millionen Reisende abfertigten. Am 30. Juni 1990 wurde der Kontrollpunkt geschlossen. Heute steht die Anlage zu großen Teilen unter Denkmalschutz und lädt zum informativen Rasten ein…

Neueste Kommentare:

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  • Andi zu "Historikerkommission korrigiert Opferzahl der Bombenangriffe auf Dresden": Maximal 25.000 sollen also umgekommen sein…ich denke mal eher das man noch eine null anhängen...
    • Buch-Tipp

      An dieser Stelle möchte ich Sie in regelmäßigen Abständen auf interessante Bücher (oder DVDs, etc.) aufmerksam machen, über die ich während meiner Arbeit gestolpert bin. Aktuell aber mal etwas Eigenwerbung:

      Marvin Brendel:
      "Hermann Schulze-Delitzsch. Ausgewählte Schriften und Reden des Gründervaters der Genossenschaften"

      Buch Hermann Schulze-Delitzsch Der vor 200 Jahren geborene Hermann Schulze-Delitzsch ist zweifellos "eine der großen Bürgerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts", wie es der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, einmal formulierte. Doch während beispielsweise der Name Raiffeisen in der Firmenbezeichnung zahlreicher ländlicher Genossenschaften weiterlebt, hat sich Schulze-Delitzsch im historischen Gedächtnis unserer Nation weitgehend verloren. Ein neues Buch will sein Wirken, seine Ansichten, Ideen und Überlegungen neuen Generationen nahe bringen.

      Mehr zum Buch >>
    Ford Deutschland: 40 Millionen Fahrzeuge seit 1926

    Bei Ford Deutschland konnte man am Freitag, 5. Februar 2010, einen Meilenstein feiern: Am Nachmittag lief im Kölner Stammwerk das 40-millionste Fahrzeug in der ...

    Stasi-Akte von Günter Grass erscheint als Buch

    In der DDR galt der Schriftsteller Günter Grass als Gegner des Sozialismus und "Vertreter der Idee einer gesamtdeutschen Kultur und Nation". Wegen "Provokation" ...

    Katastrophenwinter 1978/79: Im Schnee versunken

    "Winteralarm in Deutschland", "Der Winter schlägt zu", "Die Schneewalze kommt!" oder "Kältekammer Deutschland: "Daisy" sorgt für Schneechaos" – so rauscht es derzeit durch den ...

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    Am 13. November 1989 ergriff Stasi-Chef Erich Mielke in der Volkskammer das Wort und sorgte mit dem Satz "Ich liebe doch alle Menschen!" für ...

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    Melkus RS2000: Der wiederbelebte DDR-Sportwagen

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    Piefke in Amerika... Vor genau 300 Jahren war die Region zwischen Landau und Neuwied Schauplatz der ersten deutschen Massenauswanderung in ...

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    Helmut Kohl war der letzte Mieter, dann stand der denkmalgeschützte Bau ein Jahrzehnt leer. Nach einer umfassenden "Revitalisierung" wird der Kanzlerbungalow nun ab Mai ...

    Literatur

    PaperC: (Geschichts-)Fachbücher kostenlos lesen

    PaperC ist eine Online-Plattform zum kostenlosen Lesen von Fachbücher im Internet. Nur wer Textstellen speichern, ausdrucken oder mit Notizen versehen will, muss dafür zehn Cent je Seite zahlen. Mittlerweile bietet das “Startup des Jahres 2009″ bereits rund 2.800 Fachbücher online an – darunter auch etliches zu geschichtlichen Themen. Nachstehend mal einige wahllose Beispiele dazu, die mir beim schnellen Stöbern auf der Seite aufgefallen sind…

    Stadt- und Regionalgeschichte

    Magdeburg ist “Ottostadt”

    Magdeburg setzt im Stadtmarketing auf ein neues Konzept: seit diesem Monat präsentiert sich die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts unter der neuen Dachmarke “Ottostadt Magdeburg”. Mit Hilfe der historischen Persönlichkeiten Kaiser Otto dem Großen und Otto von Guericke will die Stadt deutschlandweit verstärkt positiv auf sich aufmerksam machen.

    Small-Talk-Wissen

    Antarktis: 100 Jahre alter Whisky geborgen

    Aus dem Packeis der Antarktis haben neuseeländische Forscher fünf Kisten mit mehr als hundert Jahre alten Whisky- und Brandyflaschen geborgen. Aufgrund des Whisky-Geruchs im umgebenden Eis und der “Glucker”-Geräusche beim Bewegen der Kisten sind die Forscher zuversichtlich, dass sich zumindest noch einige intakte Flaschen mit hochprozentigem Alkohol in den Kisten befinden. Da die Rezepte vieler alter Sorten nicht mehr existieren, erhoffen sich Experten von einer Analyse neue Einblicke in die Geschichte der Whisky-Produktion.

    Archivwelten

    Köln in Berlin: Ausstellung zum Einsturz des Kölner Stadtarchivs

    Vom 6. März bis 11. April 2010 ist die Ausstellung “Köln in Berlin. Nach dem Einsturz: Das Historische Archiv” im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen. Ein Jahr nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs dokumentiert die Schau das Unglück vom 3. März 2009, die Bergung des verschütteten Archivguts sowie die heutigen Möglichkeiten bei der Restaurierung. Rund 100 Leihgaben gewähren zudem Einblicke in den wertvollen Bestand des Kölner Archivs.

    Genealogie (Ahnenforschung)

    Familiennetzwerk MyHeritage.com übernimmt verwandt.de

    Neues aus dem Bereich Familienforschung/Genealogie: Das Familiennetzwerk MyHeritage.com hat den seit Sommer 2006 aktiven Mitbewerber verwandt.de und dessen neun ausländische Schwestermarken übernommen. Durch die Integration beider Anbieter entsteht eine internationale Plattform mit 13 Millionen Stammbäumen, 47 Millionen Mitgliedern und 530 Millionen genealogischer Profile.

    Aus der Nachbarschaft

    Niederländischer Kriegstrauertag: Deutscher Botschafter nicht erwünscht

    Die deutsche Besatzung während des Zweiten Weltkrieges ist in den Niederlanden noch immer ein heikles Thema. Das musste jetzt auch der deutsche Botschafter Thomas Läufer erfahren. Er hatte den Wunsch geäußert, sehr gerne an der Gedenkfeier für die Toten des Zweiten Weltkriegs teilnehmen zu wollen – und damit heftige Diskussionen ausgelöst: Darf ein Vertreter Deutschlands zur nationalen Trauerfeier eingeladen werden, um gemeinsam den Opfern der Besatzungszeit zu gedenken?

    Bundesrepublik Deutschland (ab 1945)

    Springer-Verlag öffnet Zeitungsarchiv zur 68er-Bewegung

    Der Axel Springer-Konzern hat am Wochenende den Zugriff auf ein spezielles Medienarchiv freigegeben. Es umfasst rund 5.900 Artikel der “Springer-Presse” aus den Jahren 1966 bis 1968. Damit reagiert das Berliner Medienhaus auf die seit Jahrzehnten wiederholten Vorwürfe, mit “hetzerischen” Berichten über die damalige Studentenbewegung zur Gewalteskalation beigetragen zu haben. Anhand der Originalquellen will der Verlag nun zeigen, wie die Redaktionen tatsächlich über die 68er-Bewegung berichtet haben.

    DDR / SBZ (1945-1990)

    “Mauerhase”: deutsch-deutsche Teilung aus Kaninchen-Perspektive

    Der Dokumentarfilm “Mauerhase” wirft einen etwas anderen Blick auf die Geschichte der deutsch-deutschen Teilung – und zwar aus Sicht der Berliner Wildkaninchen, die sich im Laufe der Jahre zu Tausenden innerhalb des so genannten Todesstreifens tummelten. Eine Dokumentation mit außergewöhnlichem Archivmaterial und lebendigen Zeitzeugenerinnerungen, die als Naturfilm beginnt und als Parabel endet. Am Sonntag läuft der für den Oscar nominierte Film in der ARD.