Zwölf Mythen und Wahrheiten über die DDR

Kurz notiert: Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat auf ihrem „Reformportal“ zwölf Mythen und Wahrheiten über den real existierenden Sozialismus gegenübergestellt: Die DDR habe ein besseres Gesundheitssystem gehabt, die Treuhand habe die ostdeutschen Betriebe ruiniert, in der DDR sei das Vermögen gerechter verteilt gewesen als im Westen, jeder habe einen sicheren Job gehabt, ohne Stasi und Mauer wäre die DDR doch in Ordnung gewesen oder die DDR sei eine große Wirtschaftsmacht gewesen – das sind einige der Mythen, die hier mit Fakten konfrontiert werden sollen.

Erich Mielke: "Ich liebe doch alle Menschen!"

Am 13. November 1989 ergriff Stasi-Chef Erich Mielke in der Volkskammer das Wort und sorgte mit dem Satz „Ich liebe doch alle Menschen!“ für unfreiwilliges Gelächter. Im Ministerium für Staatssicherheit löste Mielkes Rede dagegen blankes Entsetzen aus. Ungewohnt offen bezeichneten Stasi-Mitarbeiter ihren obersten Chef als „senil und unfähig“ und als Gefahr für das Ansehen des MfS.

20 Jahre Mauerfall – eine Teilbilanz

20 Jahre nach dem Fall der Mauer hat der Lebensstandard in den neuen Bundesländern fast Westniveau erreicht. Das geht aus zwei Untersuchungen im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hervor. Insgesamt haben die Menschen in den neuen Bundesländern in den vergangenen zwei Jahrzehnten „eine in Europa beispiellose Wohlstandsentwicklung“ erlebt. Der Versuch einer Bilanz…

20 Jahre Mauerfall: Linksammlung zum 9. November 1989

Es war der wohl glücklichste Moment der jüngeren deutschen Geschichte: Kein Schuss fiel, lautlos kapitulierte die DDR-Staatsmacht vor dem Volk – und die Mauer war offen. Statt nun zum 20. Jubiläum des Mauerfalls das 100. Themen-Special zu verfassen, begnügt sich der GeschichtsPuls damit, andere interessante Webangebote zum Mauerfall und der Deutschen Einheit vorzustellen und zu kommentieren…

Mauer- und Mauerfall-Fotos bei Flickr: "Geschichte erleben: Berlin 1961-1989"

Kurz notiert: Die Foto-Community Flickr würdigt den 20. Jahrestag des Mauerfalls mit einem virtuellen Bilder-Geschichtsbuch: Über die Gruppe „Geschichte erleben: Berlin 1961 – 1989“ können Nutzer mit ihren historischen, ganz privaten Fotos die Geschichte der Berliner Mauer dokumentieren. Damit eröffnet sich für den Betrachter eine sehr persönliche Perspektive auf ein zentrales Kapitel deutscher Geschichte.

Romy Schneider-Abend der ARD: Erst Film, dann Dokumentation

Sie war ein Weltstar, eine einzigartige Schauspielerin und leidenschaftliche Frau. Wie kaum eine andere zog sie die Liebe von Publikum, Kritikern und Kollegen auf sich und fasziniert die Menschen bis heute. Am Mittwoch widmet die ARD der legendären Romy Schneider einen ganzen Abend: Um 20.15 Uhr hat der Spielfilm „Romy“ mit Jessica Schwarz in der Titelrolle Premiere; im Anschluss folgt eine Dokumentation über das Leben Romy Schneiders. Parallel dazu gibt es beim SWR ein großes Online-Special über die Schauspielerin.

Heinrich Brüning – Neuedition seiner Memoiren begonnen

Als sie kurz nach seinem Tod im November 1970 erschienen, wurden sie rasch zu einem enormen Publikumserfolg: die „Memoiren 1918-1934“ des Reichskanzlers Heinrich Brüning. Doch der von Historikern, Zeitzeugen und politischen Freunden Brünings gleichermaßen als sensationell empfundene Inhalt seiner Erinnerungen löste rasch auch anhaltende Zweifel an deren Quellentreue aus. Erst in jüngster Zeit stellt sich die Quellenlage so dar, dass eine Klarheit schaffende Neuedition begonnen werden kann.

Jüdischer Sport im Dritten Reich – Zeitzeugen gesucht

„Juden und Sport im Dritten Reich“ – mit diesem Thema befassen sich Prof. Lorenz Peiffer und Henry Wahlig vom Institut für Sportwissenschaft der Uni Hannover seit rund eineinhalb Jahren. Dazu haben sie bereits zahlreiche Zeitzeugen im In- und Ausland befragt und sind auf zahlreiche neue Aspekte gestoßen. So gab es bereits vor 1933 Turn- und Sportvereine, die ihre jüdischen Mitglieder ausschlossen. Nun suchen die beiden Wissenschaftler weitere Zeitzeugen, die etwas zum Thema „Juden und Sport“ beitragen können.

Berliner Mauer 2.0: Mauer-Flashmob am 9. November

Kurz notiert: Wer schon den Fall der Berliner Mauer verpasst hat und sich nach 20 Jahren noch immer darüber ärgert – jetzt gibt es eine Gelegenheit, damals Verpasstes eventuell noch nachzuholen. Im Rahmen eines Mauer-Flashmob-Projektes sollen am 9. November 2009 im besten Fall 33.000 Menschen auf 33 Kilometern die Berliner Mauer zeitweise wieder auferstehen lassen.