Beiträge zum Thema (Tag) ‘ Historikerkommission ’
Kurz notiert: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat eine unabhängige Geschichtskommission berufen. Diese soll die Historie des Ministeriums und seiner Vorgängerinstitutionen erforschen. Ausgehend von der Gründungsgeschichte des Reichswirtschaftsamtes umfasst das Forschungsprojekt den Zeitraum bis zur Wiedervereinigung im Jahre 1990. Bis Ende 2015 soll das Projekt abgeschlossen sein.
Geschichtsaufarbeitung
BND: Wirbel um Vernichtung historischer Akten mit NS-Bezug
30. November 2011 | von Marvin | Kategorie: Bundesrepublik Deutschland (ab 1945), Geschichtsforschung, Nationalsozialismus (1933-1945), aktuell
Beim Bundesnachrichtendienst (BND) wurden 2007 die Personalunterlagen von rund 250 hauptamtlichen Mitarbeitern vernichtet, wie die vom Geheimdienst selbst berufene Historikerkommission berichtet. Darunter fänden sich auch Akten zu Personen, die während der NS-Zeit wichtigere Positionen bekleideten. Ob mit der Vernichtung die damals schon angekündigte Aufarbeitung der BND-Gründungsgeschichte behindert werden sollte, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten.
Presseschau zur neuen Studie
Das Auswärtige Amt im Nationalsozialismus
29. Oktober 2010 | von Marvin | Kategorie: Bundesrepublik Deutschland (ab 1945), Geschichtsforschung, Nationalsozialismus (1933-1945), Politikgeschichte, aktuell
Das Auswärtige Amt war seit 1933 an der Gewaltpolitik des Nationalsozialismus beteiligt; nach 1945 hat man alles getan, um die schwere NS-Belastung des Amtes und vieler seiner Diplomaten zu vertuschen. Das sind kurz gefasst die Ergebnisse einer unabhängigen Historikerkommission, die seit 2005 die Vergangenheit des Außenministeriums erforscht hat. Zum Wochenausklang gibt es an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung zu den (Medien-)Reaktionen auf “das” geschichtliche Thema der vergangenen Tage.
Historikerkommission bestätigt maximal 25.000 Tote bei der Zerstörung Dresdens 1945
18. März 2010 | von Marvin | Kategorie: Featured Articles, Geschichtsforschung, Nationalsozialismus (1933-1945), Stadt- und Regionalgeschichte
Bei den alliierten Luftangriffen auf Dresden starben im Februar 1945 bis zu 25.000 Menschen – so lautet jetzt das offizielle Abschlussergebnis der von der Stadt eingesetzten Historikerkommission. Für höhere Opferzahlen gebe es auch nach umfangreichen und jahrelangen Recherchen keine belastbaren Belege.
Historikerkommission korrigiert Opferzahl der Bombenangriffe auf Dresden
2. Oktober 2008 | von Marvin | Kategorie: Geschichtsforschung, Nationalsozialismus (1933-1945), Stadt- und Regionalgeschichte, aktuell
35.000 Tote – so hoch wurde die Zahl der Opfer bei den alliierten Luftangriffen auf Dresden am 13. und 14. Februar 1945 bislang geschätzt. Doch hier muss die Geschichtsschreibung offenbar deutlich korrigiert werden. Eine Historikerkommission kommt nun zu dem Ergebnis, dass bei den Bombenangriffen “maximal 25.000 Menschen” ums Leben kamen. Es gebe “keine Beweise oder belastbare Indizien” dafür, dass sich diese Zahl noch wesentlich verändern könnte, heißt es in einem Zwischenbericht.
Politikgeschichte
Historikerkommission: Hitlers willige Vollstrecker im Auswärtigen Amt
28. Februar 2008 | von Geschichtspuls | Kategorie: Bundesrepublik Deutschland (ab 1945), Geschichtsforschung, Historische Kommunikation, Nationalsozialismus (1933-1945), Politikgeschichte, aktuell
Das Auswärtige Amt war deutlich tiefer in die Verbrechen des Dritten Reiches verstrickt, als es die Diplomaten über Jahrzehnte hinweg zugeben wollten. Das ist das erste Fazit einer Historikerkommission. Ein entsprechender Abschlussbericht soll bis zum Jahresende 2008 veröffentlicht werden.

Hallo, mein Name ist Marvin Brendel. Ich bin selbstständiger (Wirtschafts-)Historiker und arbeite vor allem im Bereich 

